Über das AGR-Ventil wird abhängig vom Betriebszustand eine bestimmte Menge Abgas in den Ansaugtrakt zurückgeführt, um den Schadstoffausstoß zu senken.
Der Druckwandler verbindet über Schläuche die Unterdruckdose mit der Unterdruckversorgung. Er schaltet abhängig von der Ansteuerung durch das DDE-Steuergerät einen variablen Unterdruck auf die Unterdruckdose. Die Ansteuerung des Druckwandlers erfolgt durch ein Rechtecksignal mit Tastverhältnissen (= veränderliche Pulsweite) zwischen 5 und 95 %.
Die Menge des rückgeführten Abgases beeinflußt die Masse der angesaugten Frischluft: Je mehr Abgas rückgeführt wird, desto weniger Frischluft wird angesaugt. Da die angesaugte Frischluftmasse bei abgeschalteter AGR für jeden Betriebspunkt bekannt ist, kann die Reduzierung der angesaugten Frischluftmasse durch die Abgasrückführung als Maß für die rückgeführte Abgasmenge herangezogen werden. Für die AGR-Regelung wurde nun für jeden Betriebspunkt eine Soll-Frischluftmasse in einem Kennfeld mit folgenden Einflußgrößen festgelegt:
Eine zusätzliche Einflußgröße ist die aktuelle Einstellung des Abgleichs Abgasrückführung (Servicefunktionen)
Während des Betriebs wird durch das Tastverhältnis am Druckwandler die Menge des rückgeführten Abgases so geregelt, daß die für den Betriebspunkt festgelegte Soll-Frischluftmasse angesaugt wird. Stellt das Steuergerät eine unzulässige Abweichung zwischen Soll- und Ist-Frischluftmasse fest, wird der Fehler 0400, "Abgasrückführ-Regelung (Regelabweichung)" gespeichert.
Der Status der Abgasrückführung kann aus dem Steuergerät ausgelesen werden. Der Status zeigt an, ob die AGR-Regelung aktiv ist oder aufgrund einer der unten aufgelisteten Bedingungen abgeschaltet ist. Ist die AGR-Regelung aktiv, ist der Status AGR = 0. Die Stati bei abgeschalteter AGR sind der unten aufgeführten Liste zu entnehmen. Liegen mehrere Gründe für eine AGR-Abschaltung vor, so wird der höchste Status ausgegeben.
und bei Auftreten folgender Fehler: