Die Injektoren werden ständig mit dem in der Rail vorhandenen Kraftstoffdruck beaufschlagt. Erst durch die elektrische Ansteuerung durch die DDE-Steuergeräte wird Kraftstoff in die Brennräume eingespritzt.
Überwacht werden die elektrischen Leitungen zu den Injektoren auf Kurzschluß und Unterbrechung sowie die Spulen in den Injektoren. Wird ein mechanischer Defekt an einem Injektor vermutet, ist die Laufruhemessung durchzuführen. Im Falle eines elektrischen Defekts werden abhängig vom betroffenen Injektor folgende Fehler gespeichert:
Achtung: Tritt einer der Fehler mit der Fehlerarten "Strom an High Side zu groß" oder "Strom an Low Side zu groß" auf, ist der Fehler zwar einem Injektor zugeordnet, die Fehlerursache kann aber aufgrund der gemeinsamen Leitung (U_MVxx, für jeweils eine Bank) in einer beliebigen Leitung der zwei Zylinder der betroffenen Bank liegen.
Folgen:
Bei den Fehlerarten "Strom an High Side zu groß" und "Strom an Low Side zu groß" stellt der Motor ab, bei der Fehlerart "Lastabfall" (Leitungsunterbrechung) läuft der Motor weiter, wenn nicht mehr als ein Injektor betroffen ist.