Schlechtwegstrecken-Erkennung

Die Aufgabe der Schlechtwegstrecken-Erkennung ist, das Überfahren einer Schlechtwegstrecke (Steine, Geröll etc.) anhand der übermittelten Radbeschleunigung zu diagnostizieren.

Sobald die Schlechtwegstrecke erkannt wird, wird ein Fehler eingetragen und die Aussetzer-Erkennung kurzzeitig ausgeblendet. Die Ausblendung ist notwendig, da schlechtwegbedingte Triebstrangschwingungen zu einer Fehlerkennung von Aussetzern führen können.

Umgekehrt ist es möglich, daß die Schlechtwegstrecken-Erkennung zu spät wirkt, das heißt erst nachdem bereits irrtümlich Aussetzer erkannt wurden. In diesem Falle sind die Aussetzerfehler mit Hilfe der Schlechtwegstrecken-Erkennung als Fehldiagnosen zu erkennen.