Bei Fahrzeugen mit Handschaltergetrieben ist am Getriebegehäuse ein der Nullgangsensor verbaut. Der Nullgangsensor ist ein PLCD-Sensor, dies bedeutet der Sensor erkennt eine lineare Änderung des Ortes (der Auslenkung) kontaktlos, aufgrund von Änderungen bezüglich des magnetischen Zustandes. Durch den Schaltvorgang verschiebt sich die Schaltstange (4), und damit der Magnet im Getriebe. Durch den PLCD-Sensor kann die Motorsteuerung die Position des Schalthebels erkennen. Die folgenden Bilder zeigen das Schema des Aufbaus, als auch Schnittbilder des am Getriebe angebrachten Sensors:


Es gelten folgende Bauteilbezeichnungen:

Damit die Motorsteuerung Kenntnis über die ”Null-Lage” des Getriebewahlschalters / Schalthebels erhält, ist es notwendig, diese Lage im Fahrzeug einlernen zu können. Diese Einlernroutine erfolgt weitgehend automatisiert in den Werken und ist für Reparaturfälle durch den DIS-Tester möglich. Um dies durchzuführen muss die Servicefunktion <Lernen/ Schreiben Nullgangsensor> durchgeführt werden.
Die Null-Lage des Schalthebels beträgt
im Normalfalle ca. 50% (+/- Toleranz).
Hinweis:
Falsch eingelernte Werte der Null-Lage haben ziehen Probleme bezüglich Verfügbarkeit der Auto-Start-Stopp-Funktion und Mängel bezüglich Nachvollziehbarkeit des Systemverhaltens aller MSA-spezifischen Parameter nach sich!